Marit Nylund Om forfatteren
Artikkel

I nr. 6/2013 sto en medisinskhistorisk artikkel om nevrasteni. I den var det referanse til en artikkel om psykoanalyse og teknikk, som vi her presenterer et utdrag fra (Tidsskr Nor Lægeforen 1917; 37: 1 – 10, 33 – 49). Artikkelforfatter var Johannes Irgens Strømme (1876 – 1961), «spesialist i nervøse sinnslidelser» og godkjent psykoanalytiker i 1916. I dag oversettes artikler til engelsk for å nå et internasjonalt publikum, i 1917 publiserte Strømme denne artikkelen på tysk, selv om nesten alt annet han har skrevet er på norsk.

Die Psychanalyse und ihre Technik.

Vortrag gehalten in September 1915 in der Sitzung der Norwegischen Psychiatrischen Vereinigung.

Von Johs. Strømme, Dale asyl pr. Stavanger.

Ich werde jetzt schematisch die variierenden Libidoobjekte während des Wachstums des Menschen erwähnen. In den ersten Lebensjahren stellt die Libido sich dadurch «zufrieden», dass sie die Ernährungsfunktion besetz und den Körper aufbaut. Mit der wachsenden Entwickelung ist dieses nicht genug, die Objekte differentiieren sich, verschiedene psychische und vegetative Funktionen werden Objekte, zuletz «entdeckt» das Kind die Sexualfunktion als die grösste Quelle zum Genuss. Je nach der Anlage wird die Libido leichter oder schwieriger von den Geschlechtsfunktionen losgerissen, um zur Arbeit gegeben zu werden, – die Sexualfunktion hat somit die wichtige Rolle des Uebermittlers; – nur bei den wenigsten wird die Arbeitsbefriedigung die grösste Prämie, der grösste Teil hat einen schmaleren oder breiteren Weg zu der Sexualfunktion offen. Der Unterschied zwischen Freuds und Jungs Libidobegriff fällt hier in der Augen. Während Freuds Paralleltriebe annimmt und darunter eine Sexuallibido, der transformiert wird, – sehen wir, dass bei Jung die Libido eine selbständige Energie ist, während nur die Objekte wechseln.

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